musik-netz-werk
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MUSIK-PILOT-PROJEKTE in Deutschland
©Projektentwürfe von Eberhard Kloke

 
       
  Beispiel aus Kompendium I
"Das Treffen in... Die Reise"
 
   


Die Reihe "Das Treffen in..." entwickelt verschiedene Aufführungsmodule in Deutschland, die auf die jeweiligen räumlich-örtlichen Aufführungs-voraussetzungen und den gewünschten oder intendierten Veranstaltungs-typus (Reise, Raum-Konzert, raum-szenisches Wandelkonzert) zugeschnitten, weiterentwickelt und verändert werden, um ein jeweils originäres und authentisches Raum-Musik-Produkt präsentieren zu können.
Ziel des jeweiligen Projekt-Moduls innerhalb eines Veranstaltungs-kontextes ist es, die Landschaft, das Gelände, den Ort, das Gebäude als neuen „Raum“ und somit als spezifischen Veranstaltungs-Raum zu nutzen und vermittels einer künstlerischen Setzung (Musik, theatralische Aktion, Kunst-Installation, interaktive Verknüpfung) in das Bewusstsein einer allgemein kunstinteressierten Öffentlichkeit zu rücken.


Netzwerk: Landschaft-Ort-Raum

 

 

  
   

"Das Treffen in...Die REISE" REGIONALE 2004, 12. Juli 2003
Ein Netzwerk von spannenden historischen und gegenwärtigen ORTEN und RÄUMEN bildet den Ausgangspunkt, ein musikalisches "Reise-Programm" mit jeweils auf diese Schauplätze bezogenen Programmakzenten zu kreieren. Schnittpunkt und zentrales Spannungszentrum der Einzelstationen der REISE bilden also:
der symbolische ORT der konkrete RAUM, das PROGRAMM, die VERANSTALTUNG (Realisierung) selbst und die (NACH)WIRKUNG (Rezeption).
Der permanente Wechsel der Orte und Aufführungsschauplätze führt zu einer ständig variierender "Aufnahme"-Situation und damit in letzter Konsequenz zu einer Auflösung der Rezeptionsrituale. So werden situationsbedingte, alternative Formen der Interaktion ermöglicht, die einen neuen Zugang selbst zu ungewohnten Kunst- und Klangwelten herstellen können.

"Das Treffen in...Die REISE" wendet sich vermittels seiner ästhetischen Ausrichtung über ein sparten-typisches Publikum hinaus an ein national und international mobiles, allgemein offenes, kunst-interessiertes Publikum. Der Gegensatz von „populärer Kunst“ und „E-Kunst“ – seien es Musik, Theater oder Bildende Kunst - wird aufgebrochen, wenn neue RÄUME mit neuen und erweiterten Seh- und Hörperspektiven sich einem neuen Publikum eröffnen.

"Abgesehen also von dem mehr oder weniger an Erfolg unserer Vorstellungen, werden die, die zu uns kommen, verstehen, dass sie an einem VERSUCH TEILNEHMEN; DURCH DEN EIN BEDEUTENDER TEIL VOM BEREICH DES GEISTES UND DES BEWUSSTSEINS ENDGÜLTIG GERETTET ODER RUINIERT WERDEN KANN." Antonin Artaud (1927)


  
   



  
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